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17.06.2011
EU-Kommission stärkt Wettbewerb im Kfz-Aftersalesbereich

Kommission geht mit neuer Verordnung gegen Diskriminierung unabhängiger Reparaturbetriebe vor.

Am 16. Juni 2011 hat die EU-Kommission die Verordnung (EU) Nr. 566/2011 veröffentlicht. Darin konkretisiert sie die Informationen, die Fahrzeughersteller den unabhängigen Marktbeteiligten zur Verfügung stellen müssen (Änderungen der Verordnung (EG) Nr. 715/2007). Zum Beispiel sind nun auch Service- und Wartungsaufzeichnungen sowie Standard-Arbeitseinheiten oder Fristen für Reparatur- und Wartungsaufgaben uneingeschränkt zugänglich zu machen. Die Kommission setzt sich hiermit für eine Gleichbehandlung von unabhängigen Marktteilnehmern und autorisierten Händlern und Reparaturbetrieben ein.

Zu dem Zugang zu Reparatur- und Wartungsinformationen präzisiert die Kommission, dass hierunter auch Transaktionsdienste wie Reprogrammierung und technische Unterstützung zu verstehen sind, die auch den unabhängigen Betrieben gegen eine angemessene Gebühr zugänglich sein müssen.

Die Kommission verfolgt das Ziel, den Wettbewerb zwischen autorisierten Betrieben und unabhängigen Marktbeteiligten auf dem Anschlussmarkt zu stärken, um damit im Sinne der Verbraucher zu handeln.

Dies wird auch dadurch deutlich, dass durch die Verordnung (EU) Nr. 566/2011 auch eine Änderung der Verordnung (EG) Nr. 692/2008 in Kraft tritt. Hier wird u. a. der Zugang unabhängiger Marktteilnehmer zu Reparatur- und Wartungsinformationen zur Voraussetzung für das Erhalten einer Typgenehmigung gemacht.

Die Verordnung (EU) Nr. 566/2011 tritt am 19. Juni 2011 verbindlich und unmittelbar in den Mitgliedstaaten in Kraft.

 


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