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25.11.2010
OPEL: WFEB setzt Rückerstattung von CoC-Gebühren durch

OPEL erstattet erhobene CoC-Gebühren zurück - jedoch keine Anerkennung einer Rechtspflicht

Der WFEB hat sich im Namen eines seiner Mitglieder für die Rückerstattung zu Unrecht seitens der Adam OPEL GmbH erhobener Gebühren für die Erstausstellung von Übereinstimmungsbescheinigungen (CoC = Certificate of Conformity) eingesetzt.

Mit dieser Praxis verstieß OPEL gegen die EU-Richtlinie 2007/46/EG. Dort heißt es, dass der Hersteller in seiner Eigenschaft als Inhaber einer EG-Typgenehmigung jedem Fahrzeug eine Übereinstimmungsbescheinigung beilegt. Dieser Verpflichtung ist OPEL im vorliegenden Fall für Fahrzeuge aus Frankreich nicht nachgekommen und verlangte für die nachträgliche Erstausstellung der Bescheinigungen eine Bearbeitungsgebühr. Der WFEB hat OPEL auf diesen Verstoß gegen die EU-Richtlinie hingewiesen.

Nachdem sich der WFEB mit Nachdruck für eine Lösung in diesem Fall eingesetzt hat, erklärte sich OPEL dazu bereit, die zu Unrecht erhobene Gebühr zu erstatten.

Der WFEB begrüßt das kooperative Verhalten von OPEL in dieser Sache und bedankt sich hierfür ausdrücklich.

Dennoch hat OPEL explizit betont, dass diese Zahlung „ohne Anerkennung einer Rechtspflicht" erfolgt.

Der WFEB wird sich in dieser Sache weiter engagieren und ggf. über Veränderungen der Sachlage informieren.


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