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17.11.2010
Versagung des Vorsteuerabzuges bei falscher Steuernummer

Bundesfinanzhof (BFH): Vorsteuerabzug nur mit ordnungsgemäßer Angabe der Steuernummer


In seinem Urteil vom 02.09.2010 (AZ: V R 55/09) kommt der Bundesfinanzhof zu dem Ergebnis, dass es zum Vorsteuerabzug einer Rechnung bedarf, welche entweder die Steuernummer oder die Umsatzsteueridentifikationsnummer des leistenden Unternehmers enthält.

Im vorliegenden Fall befand sich auf der Rechnung lediglich eine Zeichenfolge aus dem Schriftverkehr mit dem Finanzamt, jedoch nicht die vorgesehene Steuernummer bzw. Umsatzsteuer-Ident.Nr. des Unternehmers. Dies entspricht nicht den Voraussetzungen der §§ 14, 14a UStG, nach denen eine ordnungsgemäße Rechnung ausgestellt sein muss, um zum Vorsteuerabzug zu berechtigen.

Durch einen Vergleich der Zeichenfolge auf der Rechnung mit ihrer eigenen Steuernummer hätte die Klägerin, so das Gericht, mit Leichtigkeit feststellen können, dass es sich hierbei nicht um die benötigte Steuernummer handelt.

Im täglichen Geschäft ist also darauf zu achten, dass die Rechnungen im Hinblick auf die Steuernummern immer ordnungsgemäß ausgefüllt sind, da sonst keine Berechtigung zum Vorsteuerabzug besteht.


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