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04.11.2010
Europas Wettbewerbsfähigkeit steigern

EU-Kommission nimmt Mitteilung zur Stärkung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit an

In einer Zeit der stetig wachsenden Globalisierung ist die ausschließliche Konzentration auf nationale Wirtschaftszweige nicht mehr zeitgemäß.

Europa hat sich durch die Schaffung eines gemeinsamen europäischen Marktes, dem EU-Binnenmarkt, bereits von diesem rein nationalstaatlichen Denken verabschiedet. Nun gilt es die Wirtschaftskraft Europas zu erhalten und auszubauen, um im internationalen Umfeld wettbewerbsfähig zu bleiben.

Dies ist auch die Zielsetzung der EU-Kommission. Antonio Tajani, Vizepräsident der Kommission und zuständig für Industrie und Unternehmertum erklärte dazu: „Wir müssen das ganze Potential des Binnenmarktes mit seine 500 Mio. Verbrauchern und seinen 20 Mio. Unternehmen erschließen."

Dem entsprechen auch die Bestandteile einer Mitteilung der Kommission vom 28. Oktober 2010. Besonders die Förderung kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU) steht im Vordergrund. Deren Gründung und Wachstum müssen im Mittelpunkt der europäischen Politik stehen, so die Kommission. Wie bereits bei der „Akte für den Binnenmarkt" (der WFEB berichtete) steht auch hier erneut der erleichterte Zugang zu Krediten sowie zu den internationalen Märkten für KMU im Vordergrund der Entscheidungsträger in Brüssel.

Ein wichtiger Aspekt ist die Prüfung und Weiterentwicklung neuer sowie bestehender Rechtsvorschriften. Diese dürfen die Wettbewerbsfähigkeit nicht negativ beeinflussen, heißt es aus Brüssel. Kostenverringerung für die europäischen Unternehmen soll durch die Vermeidung einer kumulierten Wirkung von Rechtsvorschriften erreicht werden.

Auch die Modernisierung der europäischen Verkehrs-, Energie- und Kommunikationsstrukturen sowie Dienstleistungen soll die Effizienz des europäischen Marktes erhöhen.

Die Mitteilung der Kommission umfasst weitere Vorschläge zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit Europas. Zur Überprüfung der Situation in den einzelnen Mitgliedsstaaten wird die Kommission einen jährlichen Bericht über die Wettbewerbsfähigkeit Europas und der Mitgliedsstaaten erstellen. So sollen Probleme frühzeitig erkannt und eine gemeinsame Lösung gefunden werden.

Europäische Zusammenarbeit und Integration ist also auch hier das Stichwort. Antonio Tajani fasst es so zusammen: „Europa ist mehr als nur die Summe seiner Einzelteile."




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